English/Deutsch Chocolate Chip Cookie Bars 🍪🍫

Ein Stück schokoladiger Keks auf einem bunten, blümchenmusterhaften Teller mit einer kleinen Gabel daneben.

Manchmal hat man Lust auf Cookies. Manchmal hat man aber auch keine Lust, 25 kleine Teigkugeln zu formen und anschließend so zu tun, als würde man sie selbstverständlich mit anderen Menschen teilen. Die Lösung: ein gigantischer Cookie aus der Backform. Außen leicht goldbraun innen weich und voller geschmolzener Schokolade. Im Grunde ein Cookie mit Effizienzsteigerung. Und dank gebräunter Butter schmeckt er auch noch so, als hätten wir uns deutlich mehr Mühe gegeben, als wir tatsächlich hatten.

Für wie viele?

Für ca. 12–16 Cookie Bars, je nachdem, wie großzügig ihr schneidet und wie ernst ihr das Wort „Portion“ nehmt.

Benötigtes Material:

  • 1 kleine Pfanne oder einen kleinen Topf
  • 2 große Rührschüsseln
  • Handmixer oder Küchenmaschine
  • Schneebesen oder Löffel
  • Teigschaber
  • Messer und Schneidebrett
  • Backpapier
  • Backform, ca. 20 × 30 cm

Zutaten:

  • 220 g Butter
  • 1 TL Milch
  • 200 g brauner Zucker
  • 50 g weißer Zucker
  • 2 Eier, Raumtemperatur
  • 280 g Weizenmehl
  • 1 TL Speisestärke
  • 1 TL Backpulver
  • ½ TL Salz
  • 1 TL Espressopulver, optional
  • 1–2 TL Vanillepaste
  • 280 g Vollmilchschokolade

Weniger süße Variante:
Statt 280 g Vollmilchschokolade einfach 140 g Vollmilchschokolade und 140 g Bitterschokolade verwenden. Für alle, die beim Wort „280 Gramm Vollmilchschokolade“ kurz ihren Blutzucker um Verzeihung bitten wollten.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Die 220 g Butter in einer kleinen Pfanne oder einem Topf bei mittlerer Hitze langsam schmelzen. Anschließend unter gelegentlichem Rühren weiter erhitzen, bis sie eine schöne goldbraune bis karamellfarbene Farbe bekommt und angenehm nussig duftet. Dabei die Butter gut im Auge behalten. Zwischen „herrlich gebräunt“ und „wir bestellen jetzt doch Essen“ liegen erstaunlich wenige Sekunden. Die gebräunte Butter anschließend vom Herd nehmen und etwas abkühlen lassen.
  2. Während die Butter abkühlt, die Schokolade mit einem Messer grob hacken. Dabei dürfen ruhig unterschiedlich große Stückchen entstehen. Die größeren Stücke sorgen später für besonders schöne geschmolzene Schokoladentaschen.
  3. Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  4. Eine etwa 20 × 30 cm große Backform mit Backpapier auslegen.
  5. In einer großen Schüssel Mehl, Speisestärke, Backpulver, Salz und optional das Espressopulver miteinander vermischen. Keine Sorge, die Cookie Bars schmecken durch das Espressopulver nicht plötzlich wie ein Cappuccino. Es unterstützt hauptsächlich den Schokoladengeschmack. Kleine Küchenmagie, nur mit mehr Koffein.
  6. Die leicht abgekühlte gebräunte Butter in eine zweite große Schüssel geben. Den braunen Zucker, weißen Zucker und 1 TL Milch hinzufügen und alles gründlich miteinander vermixen, bis eine gleichmäßige Masse entstanden ist.
  7. Nun die beiden zimmerwarmen Eier und die Vanillepaste hinzufügen und alles miteinander verrühren, bis die Masse schön glatt und cremig ist.
  8. Jetzt die trockenen Zutaten langsam und portionsweise zu den feuchten Zutaten geben und nur so lange mixen, bis sich alles gerade eben zu einem gleichmäßigen Teig verbunden hat. Nicht minutenlang weitermixen. Wir backen Cookie Bars und trainieren den Teig nicht für Olympia.
  9. Die gehackte Schokolade zum Teig geben und vorsichtig mit einem Teigschaber oder großen Löffel unterheben, bis sie gleichmäßig verteilt ist. Wer möchte, kann ein paar Schokoladenstücke zurückbehalten und später oben auf dem Teig verteilen. Rein für die Optik natürlich. Ganz bestimmt nicht, weil mehr sichtbare Schokolade grundsätzlich eine gute Idee ist.
  10. Den Cookie-Teig in die vorbereitete Backform geben und gleichmäßig bis in die Ecken verteilen. Falls ihr Schokolade zurückbehalten habt, könnt ihr sie jetzt auf der Oberfläche verteilen und leicht in den Teig drücken.
  11. Die Cookie Bars bei 180 °C Ober-/Unterhitze für ungefähr 30 Minuten backen. Sie sind perfekt, wenn der Rand bereits schön goldbraun aussieht, während die Mitte noch deutlich weich ist. Und jetzt kommt der wichtigste Punkt: Nicht darauf warten, dass die Mitte im Backofen komplett fest wird. Die Cookie Bars werden beim Abkühlen noch fester. Wer sie schön weich und leicht „gooey“ haben möchte, sollte sie deshalb lieber etwas früher als zu spät aus dem Ofen holen.
  12. Jetzt gibt es zwei Möglichkeiten. Ihr lasst die Cookie Bars vollständig abkühlen. Dann werden sie fester, lassen sich wunderbar aus der Form nehmen und sauber in Stücke schneiden. Sehr vernünftig. Sehr erwachsen. Oder ihr macht es wie ich. Wenn der Cookie noch so weich ist, dass er sich kaum vernünftig aus der Form lösen lässt, ist er für mich perfekt. Außen leicht goldbraun, innen warm, weich und voller geschmolzener Schokolade. Wer ihn lieber etwas fester möchte, muss leider warten, bis er vollständig abgekühlt ist. So lange hat meiner allerdings nicht überlebt.

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